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Die Gruppe Vuozvolc stellt städtische Infanterie aus dem Raum Mainz/Trier/Köln der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts dar.

Dies bedeutet, daß jedes Mitglied über eine gewisse Mindestausrüstung verfügen bzw. diese aufbauen muss, die sich unbedingt an oben genanntem Ziel orientiert.
Das beinhaltet: zivile Kleidung, Lagerausrüstung und für die Kämpfer eine militärische Ausstattung.
Vom Grundsatz her muss für Unterkleidung Leinen, für Oberbekleidung Wolle in natürlicher Farboptik verwendet werden. Komplett handgenähte sowie pflanzen gefärbte Kleidung ist optimal, mindestens sind aber alle sichtbaren Nähte von Hand zu nähen.
Weiter ist grundsätzlich jeder selbst für die Belegbarkeit seiner/ihrer Kleidung und Ausrüstung verantwortlich. Allgemein wird vorausgesetzt, daß die Darstellung sich im handwerklich/bürgerlichen Bereich bewegt. Adelige genauso wie Bettler passen nicht ins Konzept.

Die zivile Kleidung für Männer setzt sich aus folgenden Dingen zusammen:
Bruche, Leibhemd und Bundhaube aus Leinen. Beinlinge und Cotte aus Wolle, wendegenähte Schuhe, Gürtel,
– optional: Woll-/Filz-/Strohhut, Cappa aus Wolle.

Die Frauenbekleidung besteht aus:
Unterkleid und Kopftuch aus Leinen. Cotte und Strümpfe aus Wolle, Gürtel, wendegenähte Schuhe, optional Cappa aus Wolle, Strohhut.

Weiterhin benötigt jedes Mitglied ein Mindestmaß an sonstiger Ausrüstung:
Essgeschirr bestehend aus Holzschale (gedrechselt oder Daube), Holzlöffel und Essmesser, Trinkbecher und Krug aus zeitlich passender Keramik, Sitzgelegenheit ( Hocker, Bank ).
Ggf. Laterne/Talglampe, Strohsack,  Zelt.
Weitere Lagerausrüstung wie Sonnensegel, Wassereimer, Axt, Säge, Küchenausrüstung etc. ist gerne gesehen, damit nicht einer alles transportieren muß.

Die kämpfende Truppe gliedert sich in Schützen, Nahkämpfer und Kampfunterstützung:

Schützen sollen über folgende Ausrüstung verfügen:
Helm, Armbrust alternativ Bogen mit 10 scharfen Pfeilen.
Optional sind: Gambeson/Aketon, Polsterhaube, Ringelpanzer, Kettenhaube, Platenrock, Beiwaffe (Falchion, Schwert, Kurzschwert, Dolchmesser), Schild.

Nahkämpfer verfügen über:
Helm, Spieß und Beiwaffe (Falchion, Schwert, Kurzschwert,Dolchmesser o.ä.).
Optional sind: Aketon / Gambeson, Polsterhaube, Diechlinge, Ringelpanzer, Kettenhaube, Platenrock, Infanterieschild.
Unter Kampfunterstützung verstehen wir unbewaffnete Schild-, Wasser- oder Munitionsträger, die sich ebenfalls auf dem Gefechtsfeld bewegen. Diese müssen mindestens über einen Helm verfügen.

Für das Freifechten empfehlen sich weitere Protektoren, die unter der Kleidung getragen werden sollten (Ellenbogen/Knie…). Waffen und Rüstung müssen für das Freifechten den Regeln des Codex Belli entsprechen. Für die reine Darstellung bestimmte Gegenstände sind hier natürlich ausgenommen (z.B. scharfe Pfeile, Dolchmesser, Speerspitzen …). Weiter sollen Schützen über 30 Stück Polsterpfeile verfügen.

Ein ausführlicherer Ausrüstungsleitfaden mit Abbilldungen und Schnittmustern steht Mitgliedern und Anwärtern zur Verfügung.

Fragen hierzu bitte an:
orga(at)vuozvolc.de

Stand: 2016