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Auch wenn uns leider das oft bekannte Klischee des „finsteren Mittelalter“ glauben lässt, alles wäre grau und trist gewesen, finden wir in reich illuminierten Bilderhandschriften wunderschöne Farben. Erhaltene Texte sprechen von bunt geschmückten Menschen, und auch erhaltene Textilien lassen eine farbliche Vielfalt erkennen. Doch womit hat man im Mittelalter gefärbt? Welche Möglichkeiten gab es? Und wer konnte sich was leisten?

In den folgenden Artikeln möchten wir euch einen kleinen Einblick in das bunte Mittelalter zeigen.

Ein Ausschnitt aus dem bunt illuminierten Mainzer Evangeliar, entstanden um 1250 AD

Ein Ausschnitt aus dem bunt illuminierten Mainzer Evangeliar, entstanden um 1250 AD

Welche Farben gab es, womit hat man sie gefärbt?

Das Färben mit Pflanzenfarben ist heute auch noch recht bekannt, und wird in vielen Haushalten wieder neu entdeckt. Doch gab es auch damals schon all die Pflanzen mit denen heute gern gefärbt wird? Wir kennen die Zwiebel, Brennnessel, Walnussschalen, Birkenblätter…nahezu alles, was wir in der Natur finden färbt auch irgendwie. Doch was davon ist auch historisch belegbar? Es sind lange noch nicht alle gefundenen Textilien auf die jeweiligen Farbstoffe erforscht, und viele Textilien sind leider durch die vielen Jahre in der Erde oder in Steingräbern recht mitgenommen, und die Farben sind verblasst. Dennoch gibt es einige Hinweise, welche Farbstoffe auch im 13. Jahrhundert ihre Verwendung fanden.

Die Farbe Rot
Die Farbe Gelb
Die Farbe Blau
Die Farbe Grün
Die Farbe Braun

Wir funktioniert das Färben mit Pflanzenfarben? Die Artikel werden mit und mit ergänzt, schaut immer mal wieder rein…

Die Färberin auf einer Veranstaltung, Pflanzenfärben

Die Färberin auf einer Veranstaltung